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txtr Reader kostet 299 €

von ronnie (30.11.2009)

Der erste txtr Reader wird 299 € kosten. Das sind zwanzig Euro weniger, als wir ursprünglich angekündigt hatten.
Um den Preis zu erreichen, haben wir das etwas sperrige Feature WLAN geopfert.

Wir sind in den Wochen seit der Buchmesse wieder und wieder gefragt worden: Warum ist das Ding so teuer? Und die Antwort war immer: Die Funkschnittstellen kosten nun mal Geld. Da wir Mobilfunk in jedem Fall machen wollen — ein Gerät mit Onlineverbindung, die nicht konfiguriert werden muß, ist so viel einfacher zu bedienen als eins ohne — blieb nur, WLAN zu opfern. WLAN ist für Laien äußerst schwer zu konfigurieren, und bei einem Gerät ohne Tastatur wären öffentliche Hotspots ohnehin unzugänglich geblieben.

Wie bereits zuvor gesagt: Ein Reader ist keine Sammlung von technischen Features und kein Computer mit einem speziellen Display. Wir glauben nicht an Webbrowser auf Readern (dafür sind andere Displays besser geeignet) und nicht daran, daß ein Reader ein PDA-Ersatz sein können sollte. Ein Reader ist zum Lesen da, und er soll einfach sein. Das komplizierte WLAN ist da tatsächlich ein verzichtbares Feature: Man hätte es ohnehin nur für den gelegentlichen Download benutzt, der auch über Mobilfunk oder Kabel klappt.

Ein Wort zur Vorbestellung: Wir verschicken morgen im Lauf des Vormittags die ersten Mails mit Links zur Bestellseite an diejenigen, die sich unter reader.txtr.com für ein Gerät haben vormerken lassen. Wir haben schon jetzt sehr viele Vormerkungen, darum gehen wir die der Reihe nach durch. Mehr Details morgen!

Nachtrag: Wer bemerkt hat, daß Bluetooth ebenfalls nicht mehr auf der Schnittstellenliste steht und denkt, Bluetooth sei auch gestrichen, irrt. Bluetooth ist definitiv drin — es ist zwar genauso kompliziert wie WLAN, aber lange nicht so teuer. Drum: Stillschweigend drin. Wer Linux benutzen kann, kann Bluetooth benutzen. Wem das alles hingegen zu technisch ist, muß sich auch keine Gedanken machen.

Von → txtr

127 Kommentare
  1. doxanus permalink

    @Sascha Und was sagt das über txtr aus? Vielleicht nur eines: Der Preis eines Produktes ist nebensächlich, wenn man Design, Funktion und Lebensgefühl zusammen in einem tollen Produkt verkauft. Und dabei authentisch und glaubwürdig bleibt. Damit verdient Apple brilliant, auch in einer Wirtschaftskrise, wo Firmen wie Dell oder Nokia riesige Schwierigkeiten haben. Sicher HP hat mehr Umsatz, Apple dafür mehr Gewinn.

    Txtr ist einfach nicht glaubwürdig, wenn sie einerseits großspurig von “tausende” von Interessenten schwafeln, die ihren reader bis 2010 hinaus ausverkauft haben, zugleich aber maulen, genau diese Interessenten hätten ihnen auch gesagt: Das Ding ist zu teuer.

    Ich finde es auch sehr unprofessionell, dass txtr offenbar nicht in der Lage ist, sofort nach Verkaufsstart erstmal den großen Multiplikatoren ein Testexemplar zukommen zu lassen. Statt dessen kreieren sie einen Bestellprozess mit Vorvorbestellung, Geheimseiten usf., der einfach nur grotesk ist.

  2. Oliver permalink

    Sehr schade, ich hatte mich schon auf den txtr gefreut, aber ohne WLAN kommt er auch für mich nicht infrage. Die Argumentation ist abenteuerlich, der Preis gerade mal um 6% reduziert. Gerade die Kombination aus offener, auf Linux basierender Architektur und WLAN/Bluetooth hätte wahnsinnig viele Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen, von denen viele jetzt wegfallen. Sehr, sehr enttäuschend!

  3. Peter Brülls permalink

    @sascha Die Produkte sind nicht wesentlich teurer als vergleichbare Markengeräte. Nur deckt Apple halt das Supermarktsegment nicht ab. Ist aber auch egal, denn offensichtlich sind Amerikaner selbst in der Krise bereit, ihre Deskop/Laptopkäufe derzeit bei Apple zu lassen. Was kein Naturgesetz ist – um 2000 herum stand Apple richtig mies da.

    Bei den iPhones liegt Apple nach gut zwei Jahren auf einem passablen dritten Platz, aber nicht vergessen: Apple verdient auch kräftig an den Applikationen mit, etwas was weder Nokia noch Blackperry schaffen.

    Der Spiegel kommt nun als kaufbarer Content auf’s iPhone – nicht auf den txtr und nicht auf den Kindle. Auch kein Wunder, da das iPhone schon kurz nach der Einführung die Statistike über Webzugriffe durch Mobile Endgeräte anführte. Es als Spielzeug zu bezeichnen ist schlichtweg Ignoranz, mehr nicht. Oder konsequent, wenn man txtr und co als mit in die Spielzeugliste gehörend betrachtet. :-)

    Wie gesagt: Apple ist für eine größere Mobile Plattform gut positioniert. Sie haben eine Kriegskasse vom knapp 21 USD. Sie haben ein voll entwickeltes UNIXoides Betriebssystem mit einem GUI, das sowohl für klassische Rechner wie auch Mobilgeräte funktioniert und sie haben eine erprobtes Shop und Zahlungssyste, dass in Amazons Liga mitspielt.

    Nur im ePaperbereich haben sie wohl eher nichts, denke ich, denn das hätte man schon gehört. Und da erwarte ich nichts von ihnen, denn das organisch-natürlich geht ePaper noch völlig ab, von dem einen Merkmal der stabilen, augenfreundlichen Seite einmal abgesehen.

    Wobei alle Systeme – seien es nun e-paper oder lcd geräte – ja nicht nur untereinander und ein wenig mit netbooks konkurrieren, sondern eben auch noch mit dem stinknormalen Buch.

    Für 12 USD kriege ich über Ebay gebrauchte Romane in guten Zustand, die ich in keinem Shop und keiner Piratenwebsite finde.

    Der vielztitierte “ernsthafte Leser”, der sich angeblich nicht mit Trivialitäten wie Technik aufhält, sondern viele, viele Bücher liest, der kann das ja nicht erst mit Txtr und Co. Die machen manches nur bequemer.

    Und dass gerade die Leute, die sich auf Internetforen wie diesem herumtreiben, nicht zu den stärkeren Lesen gehören, wage ich zu bezweifeln. Das entspricht nicht den aktuellen Umfrageergebnissen, nach denen die “Im Internet” verbrachte Zeit fast völlig dem Fernsehbudget entnommen wird.

  4. Sandro permalink

    guten morgen Sascha und Peter,
    ich denke ihr seit im falschem Forum.
    dies ist ein Txtr und kein Apple Forum.
    ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
    Sandro

  5. Sascha permalink

    @Sandro
    Das tolle am Web 2.0 ist, dass jeder seine Meinung zu jedem Thema an jedem Ort abgeben kann. Zensur kommt dann erst im nächsten Schritt. Und nur der Vollständigkeit halber, das hier ist kein Forum sondern ein Blog. ;-)
    Ich habe Apple nicht in den Kontext gebracht. Aber ich finde es nicht angebracht txtr mit Apple zu vergleichen. Der Vorteil von txtr gegenüber allen mir bekannten Apple Produkten war bisher die Offenheit des Systems. Apple ist da keineswegs soweit.

    @Peter
    Die Diskussion bringt nichts… ist wie mit Windows und Linux. Aber aus dem selben Grund weshalb ich mich von meinem MD-Player von S*** getrennt habe, werde ich keine Apple Produkte benutzen – mal abgesehen von meinem IPod, den verwende ich aber auch ohne die Apple Software. Ich als Early Adopter (Heavy User) lasse mich eben nicht gerne gängeln und da ist ein offenes System eben das tollste was man mir liefern kann.

    @doxanus
    Da hast du recht ;-)

    Ich bin mal auf den farbigen Reader gespannt. Vielleicht gibt es ja dann einen Tag vor Release wieder eine Meldung “Preis gesenkt – weil wir nicht glauben das die Searious Reader (unsere Zielgruppe) farbig lesen haben wir uns überlegt es gibt nur einen monochromes Display”

  6. Nun ja, da es keine txtr gibt und weiter unklar ist, ob, wann und mit welchen Features jemals welche beim geneigten Nutzer ankommen werden, muss es wohl erlaubt sein, hier auch mal über den txtr-(Teller-)Rand zu schauen.

    Bisher darf ja nur eine unbekannt kleine Anzahl von Interessenten das weiter anhaltende Bestellinteresse bekunden. Es wurde auch schon, aufbauend auf den von Fa. txtr selbst verschickten Mitteilungen, in einem anderen Forum glaubhaft errechnet, dass die Anzahl dieser Glücklichen (?) exakt Null beträgt.

    Frage dazu: Hat sich schon irgendwo jemand geoutet, der tatsächlich eine solche Bestelleinladung für den txtr-Reader erhalten hat? Die einschlägigen Foren sind doch voll von Mutmaßungen, da müsste eigentlich irgendwo jetzt einer laut jubelnd aufschreien, Hurra, ich darf bestellen!

  7. Sandro permalink

    Guten morgen Sascha,
    ja WEB 2.0 ist eine tolle Sache und auch das mit der Meinungsfreiheit.
    He, ich habe einen neuen Toaster ist vieleicht auch interessant hier im Blog.

    @FR
    seit 4 Tagen “soll” nun das Teil zu bestellen sein, ich habe von einigen gelesen die sich bereits im April regestriert haben, aber noch n i e m a n d hat sich als glücklicher verbindlicher Besteller geoutet. ich glaube ja fast die Dinger sollten nie auf den Markt kommen und die Firma TXTR ist eine Drücker Kolonne die billig an e-mail Adressen kommen wollte. ich werde wohl nun das Frühjahr abwarten und mir dann mal den NOOK mit WLAN anschauen.

  8. Peter Brülls permalink

    @Sandro Es geht konkret um die Firmenpolitik von Txtr. Zum einen ist Txtr als Application auf dem iPhone existent, zum anderen verweist Txtr selbst auf Apple, um die Richtigkeit ihrer Entscheidung, WLAN zu kippen, zu untermauern. Und sie sind öfters gerne mal bereit sich mit anderen zu vergleichen.

    Und da muß man nun mal sagen dürfen – insbesondere in einem hoffentlich nicht von Txtr modierten Forum – das die selbstgesteckte Messlatte eben nicht erreicht wurde.

    Nicht nur im technischen (echte Tests stehen ja noch aus) sondern vor allem im kommunikativen Bereich.

    Ja, das Gerät sieht immer noch vielversprechend aus. Selbst der Preis ist noch okay, meiner Ansicht nach. Aber Kunden-in-spe monatelang mit falschen Versprechungen vom Kauf existierender Konkurrenzprodukten abhalten, das geht gar nicht. Sowas ist das Verhalten von IBM und MicroSoft zu ihren schlimmsten Zeiten.

    Nochmal: Entweder wurde die WLAN Entscheidung vor Monaten getroffen und dann nicht publiziert oder wirklich erst zwei Tage vor Verkaufsstart, was zu Recht die Frage aufwirft, wie professionell da gearbeitet wird, was dann wie Grundlage zur Befürchtungen bei Gewährleistung, Support, etc aufwirft.

    Das mit dem E-Mailadresse sammeln ist Unsinn, aber ich nehme an, dass Du das selbst weißt.

  9. Sascha permalink

    @Sandro
    Hat der denn W-LAN?

  10. @Peter Brülls,

    naja, jedenfalls haben die jetzt die E-Mail-Adressen, und beim gegenwärtigen Geschehen liegt der Verdacht ja nicht sooo fern, dass demnächst der Insolvenzverwalter sehen muss, was er verramschen kann. Geräte wohl nicht, bleibt Inventar (wenn nicht geleast), IP und Kontakte. Nennenswertes Kapital hat die Firma nicht, sie ist offenbar vollständig abhängig von Investoren/Geldgebern. Und so viel Dilettantismus in Produktplanung und Kommunikation, wie hier demonstriert wird, ist rekordverdächtig.

    Keine einzige der vielen Fragen, die hier permanent aufgeworfen werden, wurde bisher beantwortet. Alles nur nebulös-verschleiert. Zum Austoben haben wir Interessenten hier den Blog, das ist alles.

    Ach, Sandro, erzähl mal, wie ist denn dein neuer Toaster? Das ist doch was ganz reales, und ich müsste mir auch einen neuen kaufen.

  11. Sandro permalink

    Ja Peter, recht hast Du die Firmenpolitik lässt wirklich zu wünschen übrig. ein solches Verhalten den Kunden gegenüber zeigt das diese Firma anscheinend ohne PR Abteilung versucht auszukommen, und das bei dem Riesen Projekt.
    Soweit ich gehört habe Sascha, soll der Nook WLAN haben, aber schau doch selbst http://video.golem.de/mobil/2512/barnes-noble-e-reader-nook-video.html —ich denke das warten sollte sich lohnen, zumal das gute Teil um die 270.- Euro kosten soll.
    He FR nein WLAN hat mein Toaster nicht, den braucht er auch nicht, wesentlich wichtiger bei der Entscheidung zu meinem Toaster war das er Funkstrom kompatibel ist. möchte ich nie mehr missen

  12. Sascha permalink

    Ich hab da noch eine ernst gemeinte Frage. Vielleicht kann die ja Birte oder ein technikaffiner Mitarbeiter beantworten.

    Was ist eigentlich mit dem NFC gemeint?
    Steht das für Near-Field-Communication? Ist das die selbe Kiste die Nokia in ein paar Handymodellen verbaut hat? Mit anderen Worten RFID?

    @Sandro
    Der Nook sieht schon schick aus mit den zwei Bildschirmen…aber ich glaube ich warte auf die nächste Generation Reader. Ich habe auf den txtr gewartet, da kann ich mich auch noch ein halbes Jahr mit dem gedruckten Wort hingeben und abwarten wo die Reise hin geht. Ein nettes Feature wäre ja auch der Touchscreen oder eben doch farbige Displays.

    Gruß
    Sascha

  13. Sandro permalink

    Sascha da hast Du Recht,im moment denke ich über das Pocketbook 360 nach.
    hm…. ist zwar eine ganz andere Kiste aber ich habe doch gern ein paar Bücher immer dabei und diese Anschaffung könnnte dann auch als zwit-Gerät genutzt werden oder meine Frau nimmt es.
    Mit NFC scheint tatsächlich Near-Field-Communication gemeiint zu sein.

    Gruß
    Sandro

  14. Peter Brülls permalink

    @sascha http://de.wikipedia.org/wiki/Near_Field_Communication

    Gibt wohl Überschneidungen mit RFID. Einsatzszweck bei Readern wäre wohl klar der Einkauf im Laden oder einem elektronischen Kiosk. Gerät an Gerät, gleich bezahlen und Laden. Von der Idee her fein, aber leider eine Sache die voraussetzt, dass es entsprechende Infrastruktur gibt.

    Nook: Mir gefällt dieses Hybrididee nicht sonderlich. Geht ziemlich viel Platz auf dem Bildschirm verloren für eine wahscheinlich eher selten gebrauchte Funktion. Wenn’s eh ein LCD braucht und viel Strom braucht, warum dann nicht gleich für das ganze Gerät. Dann kann man wenigstens schnell umblättern und nicht dieses Scheckentempo von 700 ms.

    Farbiges E-Paper wäre schon fein, aber fast weißes wäre mir noch lieber.

  15. Sascha permalink

    Was NFC ist weiß ich schon. Haben wir mal in einem Projekt eingesetzt.

    Wäre eigentlich ein ganz lustiges Feature…allerdings für einen Ebook Reader eher uninteressant.
    In Frankfurt kann man z.B. mit so einem NFC Handy eine Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel buchen. Aber ein zumindest für mich interessanterer Anwendungszweck wäre für mich z.B. ein Programm was anhand der RFID-Chips die man an sich hat den Leser zu erkennen.

    Und wenn man in Kombination mit der Handyfunktion dann an den Datenschutz denkt kann einem schon schlecht werden.

    Dann würde z.B. die Möglichkeit bestehen die Lesegewohnheiten der txtr Nutzer auszuspähen. Oder in Kombination mit anderen Datenbanken weiß der txtr danach was ich im Schrank habe :-D

    Auf meine Frage auf der Buchmesse über eine Funktion wie im Kindl, die Bücher ohne mein Einverständnis vom Reader entfernt, habe ich nur die Antwort erhalten, dass versucht wird eine solche Funktion nicht einzubauen.

    Ob der Versuch auch gescheitert ist? Dadurch hatte der Kindl sich schon vor dem Start in Deutschland für mich erledigt.

  16. @Peter Brülls: das Farb-LCD beim Nook ist das Bedienelement. Darauf ganz zu verzichten wäre wohl unklug. Insofern geht auch nicht nenenswert Platz verloren, da ja keine weiteren Bedienelemente vorhanden sind. Stromverbrauch wäre sicher heftig, wenn das Backlight dauernd an wäre. Deshalb vermute ich mal, dass da ein Power-Management eingebaut ist.

    Ich finde die Hybrid-Idee vom Ansatz faszinierend. Ob es auch praxisnah ist, kann nur ein Test zeigen. Ich spekuliere mal, dass wir den eher lesen werden als den Test des txtr.

    Wirklich brauchbares farbiges E-Paper wird es vermutlich nie geben. Das wird ganz einfach zu dunkel und damit unattraktiv (oder es wird technisch extrem aufwendig, so dass wir das in den nächsten 10 Jahren nicht erleben).

  17. Marcel permalink

    @Sascha – Soweit ich das auf der Pressekonferenz während der Frankfurter Buchmesse richtig verstanden habe, soll NFC in Zukunft den Direktaustausch von Dokumenten zwischen zwei Txtr reader übernehmen, quasi beim Aufeinanderlegen. Das Feature nennt sich dann Air Share, soll softwareseitig allerdings erst später nachgeliefert werden.

  18. Peter Brülls permalink

    @FR ich kenne das konzept des Nook. Mich überzeugt es nicht, aber ich bin nicht das Maß aller Dinge. Andere kommen halt auch ohne WLAN aus. :-)

    Gerade weil das Farbdisplay nur das Bedienelement ist, finde ich es verzichtbar. Ist wie die mechanischen Tastaturen im Blackberry/Palm – Pre lager: Bis zu 50% der Oberfläche werden für ein Eingabegerät gebraucht, das viele nur sehr selten brauchen. Andere, die viel Text eingeben wollen und müssen, sehen das natürlich anders. Ähnlich halt beim Nook.

    Ist aber letztzlich wurscht. Von allen Geräten, die ich so „sah“, schien nur der Txtr auf mich zu passen. Resultat der Änderung ist für mich nur, dass ich nichts kaufe. :)

  19. Volkmar permalink

    Glücklicherweise hatte ich nie vorbestellt, so muß ich auch nicht stornieren. Teure Mobilfunkverträge kriege ich heute in jedem Supermarkt. Mein vorhandenes WLAN wäre kostenfrei. Also ist doch eindeutig ersichtlich, wo der wahre Grund liegt. Da sponsern wohl Mobilfunkanbieter, aber nur, wenn das Gerät so ausgelegt ist, daß es keine Alternativen dazu gibt.

  20. SO macht man das professionell (kopiert vom Barnes&Noble Blog):

    See nook in Stores on Monday
    by Kevin yesterday PM – last edited yesterday PM
    .
    We’re coming up on a big week for nook, and wanted to share some important information with you today.

    First, we’re excited to report that all Barnes & Noble stores will have nook demo units available beginning on Monday. Our customers have told us how eager they are to experience nook for themselves, and we are happy to make it easier for them to do so.

    We have also decided that based on the high volume of pre-orders, we will not have for-sale inventory in our stores until after the holidays. We will provide details as the dates become more clear.

    The best way to secure a nook of your own is to order online or to place an order at your local Barnes & Noble store. Orders received after 10 a.m. ET today are expected to ship on or about Jan. 15.

    As a reminder, the first customer deliveries of nook will arrive the middle of next week. We are excited about this, and we can’t wait to hear your feedback on the world’s most advanced eBook reader.

    Thanks everyone, and happy weekend.

    700 Geräte am Montag in den Läden. Klare Terminaussagen für Kunden. O. k., txtr muss da eine Nummern kleiner denken, aber das muss die Firma ja nicht an klaren Aussagen und professionellem Auftreten hindern.

  21. Sandro permalink

    guten abend, hat irgendwer schon einen Txtr verbindlich bestellt?

  22. Sascha permalink

    Dann kann ich meine DRM geschützten Dokumente einem anderen txtr Nutzer übertragen und der kann sie dann Archivieren. Weil lesen geht ja wahrscheinlich nicht. Mal sehen wo sich die Geschichte mit DRM entwickelt und ob die Bücherindustrie in die selben Probleme laufen wird wie die Musikindustrie.

    Zumindest die Anwälte, Richter und IT-Spezialisten werden dadurch genug zu tun haben.

  23. Hans permalink

    Na, was soll denn das – kein WLAN?! Und das in Zeiten, wo überall Content online on the air ist? Unverständlich, damit werde ich mir dieses Gerät wohl nicht zulegen – ich hasse Kabelsalat für blöde Datennübertragungen.

  24. Peter Brülls permalink

    @Sandro Ich *hätte* am 1.12. bestellt. Hätten Sie das Produkt diversiviziert in 300 ohne WLAN und 350 mit, ich hätte wohl immer noch bestellt. Gilt das?

    Mir ist nicht ganz klar, worauf Du mit Deiner Frage hinauswillst. Ehrlich gesagt vermute ich sogar dahinter Jubelpersertum. “Hier” äußern sich vor allem diejenigen, für die das Streichen von WLAN ein K.O. Kriterium ist. Warum sollten die etwas verbindlich bestellen, mit dem sie nichts anfangen können.

  25. Sandro permalink

    @Peter Brülls. deinen Unmut kann ich absolut verstehen und auch ich werde Abstand von einer Bestellung nehmen, da Txtr wohl im nächsten Jahr einen größeren und mit WLAN verkaufen möchte.

    und ich denke es ist vieleicht auch garnicht so unklug das Weichnachtgeschäft abzuwarten und schauen was im nächsten Frühjahr sich noch alles tut. E-Reader´s große Zeit wird wohl erst noch kommen.

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