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txtr auf dem iPad

von joscha (27.1.2010)

Nun ist es offiziell: Apples neues 9,7-Zoll-Tablet wird iPad heißen, und eine WLAN- sowie wahlweise auch eine Mobilfunkverbindung haben. Und es wird sich prima zum Bücherlesen eignen.

Zum Start des iPad gibt es eine von txtr eigens entwickelte eReading-Applikation – mit Unterstützung für die native Auflösung des Apple-Tablets. Auch kopiergeschützte PDFs und ePub-Dateien werden so lesbar sein. Die txtr-App bindet dabei den txtr Shop, mit dem derzeit größten deutschsprachigen Angebot an käuflichen eBook-Titeln ein. Außerdem kann auf die eigene Dokumentensammlung und auf zahllose freie Texte bei txtr.com zugegriffen werden.

15 Kommentare
  1. Overspice permalink

    Also wenn ich mir die Lobeshymnen hier angucke “Und es wird sich prima zum Bücherlesen eignen.” dann hab ich langsam den Eindruck, ihr macht lieber Werbung für die Apple Produkte als Werbung für den TXTR Reader.
    Ist das schon ein Hinweis darauf, das Ihr Euer Produkt gar nicht mehr auf den Markt bringen wollt und Euch jetzt lieber auf iPhone Apps spezialisiert ?

    Kann mir sonst nicht erklären, wie man so dermaßen die Werbetrommel für ein Konkurrenzprodukt rühert.

  2. joscha permalink

    Da gibt es drei Aspekte:

    1. Es wäre doch wohl Unsinn, das iPad oder das Kindle zu beschimpfen, bloß weil sie nicht von uns sind. Das sind aus meiner Sicht gute Produkte! Z.B. ist das iPad der erste Heimcomputer, den man seinen nicht-computeraffinen Eltern schenken kann. Keine verwirrenden Startmenüs, Filesysteme, Installer und Uninstaller und so weiter. Das sage ich nicht, weil ich von Apple bezahlt werde, sondern weil das meine Meinung ist.

    2. Wir bauen den txtr Reader, weil wir von dem Konzept eines kompakten, vernetzten eBook-Readers überzeugt sind. Das iPad ist prima, wenn ich auf dem Sofa liege und im Netz surfen, Youtube gucken und lesen will. Unterwegs und im Sonnenlicht führt für mich an einem eInk-Gerät derzeit aber kein Weg vorbei. (Und ja: ich finde es ziemlich …ungeschickt, daß wir unseren Reader derzeit noch nicht ausliefern können. Gut Ding will manchmal mehr Weile haben, als man das gerne hätte.) Ich selbst benutze zum Lesen neben meinem Reader auch mein Laptop und mein Telefon (und Papierbücher lese ich auch noch!). Und natürlich wollen wir alle Geräteplattformen von txtr aus unterstützen.

    3. Der deutsche eBook-Markt wächst zwar schnell, aber er leider auch noch ziemlich klein. txtr wird diesen Umstand nicht allein ändern können. Wir sind eine süße Pflanze auf einer ziemlich großen Wiese. Alles, was Humus auf diese Wiese bringt, ist begrüßenswert. Deshalb finde ich das iPad nicht nur als Gadget-Freak, sondern auch aus der Perspektive von txtr gut.

  3. Horcux7 permalink

    Vielleicht bin ich ja beschränkt aber ich halte das iPad für einen Totgeburt. Es fehlt die Killeranwendung.

    Zum Lesen von unterwegs taugt es nicht. Das Display ist schlecht lesbar und der Akku ist nach 10 Stunden leer.

    Meine nicht computeraffinen Eltern kommen mit einem Touchscreen überhaupt nicht zurecht. Außerdem ist das Display für die alten Augen viel zu klein.

    Als elektronisches Notizbuch für Studenten in der Vorlesung ist es ungeeignet, weil es keinen Stift zum schreiben unterstützt.

    Zum telefonieren ist es sowieso ungeeignet.

    Zu Hause auf der Couch braucht man kein ultramobiles Gerät. Ein billigeres Gerät mit größerem Display ist da besser geeignet.

    Zum Surfen für unterwegs fehlt die Unterstützung von Flash. Da man außerdem noch ein Handy zum telefonieren hat braucht man dafür keine 2 Geräte.

    Ein Killergerät wäre ein Handy bei dem man ein Display auf die iPad Größe ausrollen kann.

  4. joscha permalink

    @Horkux7: Ich bin ziemlich gespannt, wie erfolgreich das iPad wird. Prognosen sind bekanntlich immer schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
    Wir werden es sehen, oder?

  5. Ryo permalink

    Unnötig die Konkurrenz zu stärken.
    txtr sollte sich lieber darauf konzentrieren, endlich seinen eigenen eBook Reader, der mit eInk eine ganze Klasse besser ist, in Mengen auszuliefern.

  6. Irgenwie gibt’s hier jetzt ein neues Layout. Viel mehr Platzverbrauch auf dem Bildschirm, trotz 1050 Bildschirmzeilen kann ich gerade mal 3 kurze Kommentare gleichzeitig überblicken. Es gibt aber sowieso nur 5 davon, obwohl darüber steht “11 Kommentare”. Leider ist nichts zu sehen, womit man zu den übrigen 6 weiterblättern könnte, und so wird wohl auch mein Kommentar in die Unsichtbarkeit entschwinden. Oben ist ein klitzekleines kaum zu treffendes Pfeilchen, das blättert aber nicht, sondern führt zur Kommentarfunktion.

    Vielleicht liest es ja jedenfalls jemand, der sich über die Programmierung dieser Seite hermachen könnte.

  7. joscha permalink

    @DR: Wir finden, dass der Whitespace das Blog leichter lesbar macht. Wir werden die Kommentar-Styles aber ändern, wenn lange Threads hier zur Regel werden sollten.
    Die Kommentaranzahl kommt dadurch zustande, dass WordPress die Trackbacks als Kommentare mitzählt.

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