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Meet txtr at the Mobile World Congress in Barcelona

von birte (12.2.2010)

The 15th to 18th February is an important time for us: Barcelona houses the Mobile World Congress. You can meet txtr at booth 7B70 in hall 7.

Mobility is a central aspect of what txtr associates with reading. Our products and services revolve around the idea of “connected reading”: you can read your documents where ever you want, on every device you want, and you can share them with your friends, colleagues and the world.

We will demonstrate our online platform, services and applications, and we will bring a bunch of txtr Readers along. Also, there are a some recent developments we would like to announce.

We‘re looking forward seeing you at the Mobile World. If you like to make an appointment, please send a mail at distribution@txtr.com.

Von → txtr

10 Kommentare
  1. Bootnick permalink

    Wäre es nicht besser, Sie würden sich darauf konzentrieren Ihr Angebot in Deutschland endlich zum Laufen zu bringen, als Urlaub in Spanien zu machen?

    Was zu tun ist:
    1. Reader ausliefern
    2. UMTS-Angebot starten (Preise überdenken, zu teuer!)
    3. Zeitungsangebot starten
    4. Hoffen, dass nicht alle Kunden inzwischen einen Kindle haben…

  2. joscha permalink

    Vielen Dank, wir sind immer offen für kluge Ratschläge von bewanderten Mitmenschen. Eine kurze Antwort kann ich mir aber trotzdem nicht verkneifen; wir schicken unseren CEO nämlich nicht zur Erholung auf die wichtigste Mobil- und Operatormesse, die es gibt.

    1. txtr erscheint für Sie vermutlich vor allem als eine Firma, die einen eReader baut – das ist auch der Aspekt, mit dem Sie in der Presse und als Endkunde am ehesten in Berührung kommen. Ein Großteil unserer Tätigkeit besteht aber darin, Software, Services und Schnittstellen zu entwickeln (und diese natürlich auch zu verkaufen). Das ist vielleicht auf den ersten Blick nicht so spannend, aber nicht wenige wichtig.

    2. Unser derzeit vorbereitetes Datenangebot hängt davon ab, welche Konditionen wir an unsere Kunden weitergeben können. Wir sehen es in unserem Interesse, das so günstig wie möglich zu machen.

    3. Wir haben viele einzelne Services in der “Pipeline”. Die Reihenfolge, in der wir sie umsetzen, wird vor allem davon diktiert, was aus unserer Sicht im Moment kommerziell funktioniert, welche Partner wir gewinnen und so fort. Zeitungen sind ein wichtiges Thema, aber bei weitem nicht das einzige, das wir derzeit auf dem Schirm haben.

    4. Wenn wir mit dem Kindle (oder dem iPad) glücklicher wären als mit dem Reader, dann würden wir die Entwicklung sicherlich einstellen. Wir haben ein paar gute Gründe, das nicht zu tun…

  3. Blogleser permalink

    Okay, also die Endkunden sind nicht so wichtig, weil die feinen Herrschaften auf einen Tradesale hoffen? Und die eReader, die ihr fertig habt, nehmt ihr lieber auf Messen zum Angeben mit als dass ihr sie an die Leute ausliefert, die schon solange darauf warten? Uhm, okay…

  4. Rank permalink

    Nach meinen Einschätzungen wird sich die Auslieferung noch bis Mitte März / Anfang April verzögern. Erst dann können die ersten Bestellungen aufgenommen werden. Wobei fraglich ist warum man die Vorbestellungen nicht trotzdem abwickeln lässt. Aber dies und anderer Dinge sind Strategieentscheidungen, die man als Konsument nicht nachvollziehen kann, weil da einfach der Facheinblick fehlt. Allerdings stellt sich da die Frage der Zielgruppe. Wie sieht es mit Koooperationen zwischen Fachbuchhänndlern aus? Ich kann mir vorstellen das vorallem Jurastudenten an einer mobilen Form ihrer Gesetzestexe interessiert wären. Werden außer TXT und epub noch andere Dateiformate unterstützt? Wenn eine der Zielgruppen Stundenten sind, wäre die native Unterstützung von ppt (alle Vorlesungen werden mitlerweile als Powerpointpräsentation gehalten) und pdf ein ein großes Kaufargument.

  5. joscha permalink

    @Rank: Wenn wir die Vorbestellungen jetzt schon abwickeln, dann würden wir Geld annehmen, ohne den Liefertermin hundertprozentig garantieren zu können. Wir haben die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass Dinge im Produktionsablauf schief gehen können, und deshalb werden wir erst dann Bestellungen annehmen, wenn die Reader in entsprechenden Stückzahlen zum Versand bereitliegen. Das sind wir unseren Kunden schuldig.

  6. joscha permalink

    @Blogleser: Die Kritik ist in der Sache sicher angemessen, aber nicht im Tonfall; bitte bleiben Sie höflich.

    Die Endkunden sind am Ende des Tages am wichtigsten, weil ein Unternehmen nur funktioniert, wenn es etwas herstellt, was den Kunden nützt. Auf dem Weg dahin sind Partnerschaften in der Industrie aber eine wichtige Voraussetzung.

    Ein “Tradesale” wäre zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht wünschenswert. txtr hat zwar viel Know How angesammelt (und verkauft und lizensiert auch Technologien), aber warum sollten wir das Unternehmen verkaufen wollen, bevor wir unsere Ziele erreicht haben? Der eBook-Markt in Deutschland ist trotz allem Hype noch in den Anfängen. Die spannende Phase kommt erst noch!

  7. Guten Tag,

    ich für meinen Teil kann aus Marketing-Gesichtspunkten nur folgendes sagen:

    Zu lange Wartezeiten verärgern Kunden und bewirken schnell eine Abwanderung, da technikaffine Menschen wie ich, sowas immer SOFORT wollten, zumal Sie z.B. im Video so einiges versprechen. Bin vor allem am Zeitungsabo intressiert. Ich kann mir nur vorstellen, dass es rechtlich und vertraglich schwierig ist, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Ich bin trotzdem geneigt, Ihnen eine Chance zu geben, denn sich gegen die Giganten Apple ipad und Amazon Kindle durchzusetzen, wird sowieso unglaublich schwer. Ich möchte aber an eine Berliner Lösung glauben!

    Beste Grüße
    Stefan Kremer

  8. gheim permalink

    @Joshka

    “1. txtr erscheint für Sie vermutlich vor allem als eine Firma, die einen eReader baut”
    Ja, so habt Ihr Euch selbst dargestellt.

    “Ein Großteil unserer Tätigkeit besteht aber darin, Software, Services und Schnittstellen zu entwickeln (und diese natürlich auch zu verkaufen). ”
    Dann hättet Ihr keinen vorab Reader ankündigen sollen, sondern erst, wenn er verfügbar ist. Ihr tut jetzt so, als ob Ihr hauptsächlich für fremde (Apple) Hardware entwickelt und eine Internetplattform bereitstellt.
    (Hinweis: Eure AGB sind nicht immer rechtskonform und bedürfen einer generellen Überarbeitung !!!!)
    Ihr habt die Aufmerksamkeit hauptsächlich n u r wegen der Hardwareankündigung bekommen. Wenn Ihr nur einen Store mit Plattform angeboten hättet, wäre Euch die Beachtung der Community sicher versagt geblieben.

    zu 2. und 3. (selber Post) Dufte! Eine klare und konkrete Aussage ;-(

    “4. Wenn wir mit dem Kindle (oder dem iPad) glücklicher wären als mit dem Reader, dann würden wir die Entwicklung sicherlich einstellen. Wir haben ein paar gute Gründe, das nicht zu tun…”
    Die Readerwelt besteht nicht nur aus Amazon und Apple!

    “Wenn wir die Vorbestellungen jetzt schon abwickeln, dann würden wir Geld annehmen, ohne den Liefertermin hundertprozentig garantieren zu können. Wir haben die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass Dinge im Produktionsablauf schief gehen können, und deshalb werden wir erst dann Bestellungen annehmen, wenn die Reader in entsprechenden Stückzahlen zum Versand bereitliegen. Das sind wir unseren Kunden schuldig.”
    Ihr h a b t Vorbestellungen angenommen und potentielle Kunden lange Zeit im ungewissen gelassen.
    Ein Kotau, wie von Toyota, wäre angebracht gewesen., aber wir sind ja alle keine Japaner und potentielle Käufer stören nur.

    “Die Endkunden sind am Ende des Tages am wichtigsten, weil ein Unternehmen nur funktioniert, wenn es etwas herstellt, was den Kunden nützt. Auf dem Weg dahin sind Partnerschaften in der Industrie aber eine wichtige Voraussetzung.”
    Das nützt ohne (verprellte) Kunden aber auch nichts.
    Ich, für meinen Teil, habe die entsprechenden Konsequenzen gezogen, wie viele andere Early Adopters auch.

    “… aber warum sollten wir das Unternehmen verkaufen wollen, bevor wir unsere Ziele erreicht haben?”
    Ein höherer Preis?

    “…Der eBook-Markt in Deutschland ist trotz allem Hype noch in den Anfängen. Die spannende Phase kommt erst noch!” …”
    Aber wenn betriebswirtschaftliches Denken und Kundennähe nicht entsprechend beachtet werden, wahrscheinlich ohne txtr.

    G.H.

  9. Bootnick permalink

    @GHeim: Sie haben Recht in allen Punkten. Aber bei TXTR scheint sowieso der Größenwahn um sich zu greifen – seit wann haben deutsche GmbH’s einen “CEO”? So etwas gibt es bei (amerikanischen) Aktiengesellschaften. Eine GmbH hat immer noch einen Geschäftsführer. (@TXTR: Nein – die englische Übersetzung für “Geschäftsführer” ist nicht “CEO”. Sie lautet “Managing Director”).

    Das mit den AGB ist auch ein weit verbreitetes Problem. Viele GmbH-Geschäftsführer haben leider einfach keine Ahnung. Und lesen überfordert anscheinend (@TXTR: §§ 305 ff. BGB).

    Zu den Geräten: Wenn es in China mit der Produktion nicht klappt: Schon mal überlegt an einem anderen Ort zu produzieren? Selbst wenn es da teurer ist – diesen Vorteil habt Ihr längst verspielt. Es gibt gute Gründe dafür, dass viele deutsche Mittelständler wieder in Deutschland produzieren.

    Alles in allem ein gelungenes Beispiel dafür, wie man eine gute Idee schlecht umsetzt und eine Firma an die Wand fährt, noch bevor es richtig los geht. Ein betriebswirtschaftliches Lehrstück – bleibt sicher spannend das zu beobachten. Wenn jetzt andere Produzenten eine ähnliche Kombination aus Store und Gerät auf den Markt bringen (z.B. Pocketbook) und am Ende sogar noch liefern, ist TXTR am Ende. Ich werde mal http://www.insolvenzbekanntmachungen.de im Auge behalten.

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  1. txtrblog.de – Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com – News, Tipps und Downloads » Ankündigungen in Barcelona – Eindrücke aus Berlin

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